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Das Blaue Buch Dom und Domschatz in Limburg ist immer noch im Werden – leider wird es wohl frühestens im August 2016 erscheinen. Der Umfang wird um 16 Seiten auf 120 Seiten erweitert, und es wird viele neue Bilder geben. Das betrifft alle Kapitel und alle Epochen vom Hochmittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Denn der Autor, Diözesankonservator Prof. Dr. Matthias Kloft, hat viele Schätze neu aufgetan: Dokumente, neue Erkenntnisse zu bekannten Themen und Bildern, etliche wenig bekannte Objekte. Viele neue Aufnahmen hat Marcel Schawe gemacht, die auch alte Motive neu präsentieren (von denen einige nach Restaurierung in neuem Glanz erstrahlen). mehr

Die Neuausgabe "Der Koloss von Prora auf Rügen", lang erwartet, ist zur Frankfurter Buchmesse vom 14. bis 18. Oktober 2015 erschienen, aktualisiert und von 156 auf 180 Seiten erweitert (3. Auflage). Hier wird auch von den Ereignissen in Prora seit der letzten Auflage von 2006 berichtet, unter anderem vom „Ausverkauf“ an „Investoren“, vom „Prora-Skandal“, „Denkmalschutz à la Prora“ und von der neuen Jugendherberge. Zu fürchten ist, dass einer letzten Zeugen der NS-Gigantomanie bis zur Unkenntlichkeit verändert wird, um Immobilien-Gewinne zu realisieren. mehr

Das Haus in der Sonne, das berühmteste Carl Larsson-Buch, ist seit Juli 2015 in einer neuen Auflage wieder lieferbar. Den schwedischen Künstler Carl Larsson (1853 - 1919) hat dieses „Blaue Buch“ seit seinem ersten Erscheinen 1909 weltbekannt gemacht. Larssons liebevolle Bilder von seinen Kindern, seiner Frau, ihrem „Häuschen“ und ihrem Leben in Sundborn, Dalarna, gingen seitdem um die Welt. Die Auswahl „Das Haus in der Sonne“ stammt, wie auch der Buch-Titel, von dem Verleger Karl Robert Langewiesche (1874-1931) und seiner Frau Stefanie Langewiesche (1878-1956). Die Übersetzung der Texte besorgte Ellen Grönland-Jungbeck, „auf deren erste Anregung ... der Plan dieses deutschen Buches allein zurückzuführen ist“ (so der Verleger 1909 und öfter). Von Auflage zu Auflage wurde die Text-Auswahl verändert, mitunter erheblich, ebenso wie die Bild-Auswahl (zumeist aus technischen Gründen. Die köstlichen Larsson-Plaudereien werden begleitet von 19 Aquarell-Wiedergaben und 78 Larsson-Zeichnungen vom Leben seiner kinderreichen Familie und in seinem selbst eingerichteten "Häuschen". Damit prägte er – und vor allem seine Frau – den heute international berühmten schwedischen Inneneinrichtungsstil. mehr

Unser Blaues Buch von Iris Kalden-Rosenfeld Tilman Riemenschneider und seine Werkstatt ist im März 2015 in der 5., wiederum erweiterten und aktualisierten Auflage erschienen. Drei Bildwerke wurden zusätzlich in den Katalog aufgenommen: der Kruzifixus in Prichsenstadt, Maria und Johannes in Kiedrich und ein Fragment eines Sippenaltars aus bayerischem Privatbesitz. mehr

Otto Herbert Hajek hatte es 1975-77 nicht leicht, sein Farbkonzept für das Hallenbad-Projekt der bekannten Bäder-Architekten Geier + Geier (Stuttgart) in Königstein im Taunus gegen die Bevölkerung durchzusetzen. Später warb Königstein gerade damit, und heute ist der Bau bundesweit einer der am vollständigsten bis in Einzelheiten original erhaltenen Zeitzeugen der 1970er Jahre. Das mit 185 Bildern reich ausgestattete Buch schildert die Baugeschichte des Königsteiner »Kurbades« und stellt im zweiten Teil den Bau in den Kontext von Hajeks Lebenswerk, untermauert von einem unveröffentlichten Text des Künstlers zum Thema Farbe, 2014 auch das Thema des »Tages des Offenen Denkmals«. mehr

Käthe Kollwitz ist seit 1965 ein "Blaues Buch" gewidmet, das zum Klassiker geworden ist und damals als eines der "Schönsten Bücher" der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde. Jetzt ist eine zweisprachig deutsch / englische Ausgabe erschienen, übertragen ins Englische von Dr. Heide Grieve (Norwich). Auch haben wir jetzt zwei Blaue Bücher unverändert wieder aufgelegt, die seit einigen Jahren vergriffen waren: Die Reichenau im Bodensee von Wolfgang Erdmann (Auflage von 2004) und auch "König der Könige – Der Bamberger Reiter in neuer Interpretation" von Hannes Möhrung (Auflage von 2004). mehr

Das Blaue Buch über den Naumburger Stifter-Zyklus ist jetzt, nach knapp 2 Jahren, in einer zweiten, durchgesehenen Auflage erschienen. Und das ohne Unterstützung der Fachpresse und des "großen" Feuilletons. Auch im Naumburger Dom selbst wird ihm ein Platz auf dem Büchertisch verweigert. Die einzige Erklärung für solche Verweigerung (oder sollte man sagen: Unterdrückung?) kann nur sein, dass der Autor zu viele Experten bloßstellt, die sich in den letzten Jahren in zu viele Irrtümer verrannt haben. Nur die Mitteldeutsche Zeitung brachte eine Rezension (kurz nach Erscheinen der Erstausgabe, wohl bevor einflussreiche Kreise dies verhindern konnten) und stellte fest: "Straehle gibt dem interessierten Leser eine streitbare Lektüre in die Hand, die umfassend recherchiert ... viel Neues und Erstaunliches zur regionalen Geschichte vermittelt.“ mehr

Die jüngsten EU-Forderungen nach Abkürzung der Kohle-Subventionen sind abgewehrt, ein neuer Tarifvertrag für den Steinkohlebergbau ist jetzt unter Dach - dieses Buch bleibt aktuell, auch wenn solche Einzelheiten dort keinen Platz fanden: Denn seit dieser 6. Auflage von "Die alten Zechen an der Ruhr" aus dem Jahr 2008 sind keine eingreifenden kohlepolitischen Beschlüsse mehr gefasst worden (die jüngsten kamen am 30.11.2007 zustande). Dieses Lesebuch, Nachschlagewerk und Bilderbuch in einem behandelt nahezu alle Aspekte einer Schlüsselindustrie der Zeit zwischen etwa 1850 und 2008. Der Katalogteil bietet „Lebensgeschichten” von 477 Zechen vom Mittelalter bis heute: Zechen und Schachtnamen, Förderkapazität, Beschäftigte, technische Neuerungen, Erst-Einsätze, bauliche Besonderheiten, besondere Ereignisse, Stilllegungen, Denkmalschutz und Umweltschutz. Die ersten 130 Seiten sind eine Geschichte des Ruhrbergbaus von der Frühzeit bis heute als Wirtschafts-, Sozial- und Technik-Geschichte, darin Kapitel über die Gewerkschaften im 19. Jh., den „Kampf an der Ruhr“ der 1920er, die NS-Zeit und das „Zechensterben“ der 1960er Jahre, aber auch die Schilderung der wechselnden Perspektiven bis zu den jüngsten Planungen mit Blick auf die „Ewigkeitslasten“ der Ruhrkohle sowie Probleme des Klimawandels wie der globalen Energiewirtschaft. Die 6. Auflage schreibt nicht nur die Geschichte bis Ende 2007 fort, sondern erweitert das ohnehin reiche Bildprogramm mit seinen vielen historischen Fotos, hauptsächlich aus den 1950er bis 1990er Jahren, um einen aktuellen 8-seitigen Foto-Exkurs zum Thema „Zollverein Weltkulturerbe“. mehr

Ein Gedenkblatt für Thea Altaras Unser Gedenken gilt für immer, und besonders im 10. Jahr nach ihrem Ableben, Thea Altaras (Zagreb 11. März 1924 - Gießen 28. September 2004). - Mit unglaublichem Engagement tat Thea Altaras das, was eigentlich andere an ihrer Stelle hätten tun müssen. Ihr haben wir es zu verdanken, dass ein Teil der bösesten deutschen Geschichte Aufklärung fand. - Behutsam, ohne Hass, manchmal mit viel Trauer im Herzen forschte Thea Altaras nach dem Schicksal der einst über vierhundert Synagogen in Hessen, besonders auch nach 1945. Tief beschämt mussten wir durch ihre Suche erkennen, wie gründlich der deutsche Antisemitismus in den Städten und Dörfern gewütet hatte und mancherorts bis heute noch zu spüren ist. Wir sind Dr. phil. h. c. Dipl.-Ing. Architektin Thea Altaras zu tiefem Dank verpflichtet. - Die Arbeiten an der Neuausgabe ihres Buches "Synagogen und jüdische Rituelle Tauchbänder in Hessen - Was geschah nach 1945?" hat sie kurz vor ihrem Tod vollendet - bis auf die Bildredaktion. Ihr Lebenswerk, das Buch "Synagogen in Hessen - Was geschah seit 1945?", liegt seit 2007, herausgegeben aus dem Nachlass, in einer stark erweiterten und kombinierten Neuausgabe vor. Am 27.9.07 wurde das Buch im Rahmen einer Gedenkfeier für Thea Altaras im Netanya-Saal des Alten Schlosses in Gießen der Öffentlichkeit vorgestellt. Einmalig an der Neuausgabe sind vor allem ihre Berichte über das, was Thea Altaras in den Jahren nach dem ersten Erscheinen ihres Buches, 1988 bis 2004, erfahren hat in den Städten und Dörfern, die sie immer wieder besucht hat. mehr

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